Metaphern, Geschichten und Werbung

ganzheitlich anders hinsehen und denken


Eine Einladung einer anderen Betrachtungsweise/ Konstruktion der metaphorischen
Ganzheitlichkeit.


Körper, Geist und Seele. Als Symbol sind die 3 in einander greifenden Kreise bekannt, in deren Mitte sich die Ganzheitlich verortet. Im Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele, und der Besinnung der 3 zu pflegenden Kompetenzen, kann es hin und wieder zu scheinbaren Ungleichgewichten kommen, oder auch gewissen Inseldominanzen.


Es gibt mannigfaltige Modell, Graphiken und Logoentwicklungen in denen besagte 3 Kreise – mit unterschiedlichsten Deutungen, Bildern/ Piktogrammen und Hinweisen bespickt – auf das kleine sich entwickelnde Dreieck in der Mitte verweisen. Schaubilder helfen die Komplexität zu reduzieren. 3 Kreise und ein sich resultierendes Dreieck, mit schmeichelnden 3 konkaven Seiten. Erst einmal ganz un-emotional, bekommen diese 3 Kreise sehr viel mehr an Bedeutung und richtungsweisende Denkprozesse, in der Kommunikation um Ganzheitlichkeit. Oft, so scheint es, ginge es darum diese Mitte zu finden, zu hegen und zu pflegen, damit sich möglicherweise eine persönliche Zufriedenheit einstellt. Wissenschaftlich betrachtet, kann ein Modell zur Erklärung eines bewussten Veränderungswillens hilfreich sein, dienen Metaphern doch als Gehstock für unsere kognitiven Leistungen und intrinsischen Motivationen.


Jeder Kreis (Körper/ Geist/ Seele) bekommt seinen Platz, seine Eigenschaften und Übergangsphasen, je nachdem nach welchem Modell man sich auszurichten vermag. Um dieses kleine Dreieck soll es dann auch gehen. Achtsamkeitsübungen für die Stressreduktion werden erlernt u/o trainiert, Retreat-Wochen/ Wochenenden werden gebucht. >>Ein Besuch beim Therapeuten, um einmal hinzuschauen und um die eigenen Konstruktionen um die Ganzheitlichkeit zu stützen – es handelt sich vermutlich schon um sehr altes Wissen, was die Ganzheitlichkeit von Körper, Geist und Seele betrifft – daher kann ein Blick dorthin vermutlich nicht schaden.<< Diese Geschichten, die wir uns selbst erzählen, um diese Geschichten geht es bei einer Vielzahl meiner Kunden.

Welche Geschichten erzähle ich mir – in welchen Situationen – selbst?


Einige meiner Kunden berichten von ihn teuren und wertvollen Erlebnissen solcher Reisen in Ihre Ganzheitlichkeit. Oft höre ich davon, wie sie scheinbar im Flow von Retreat`s/ Auszeiten/ Besinnungen kommen und zurück in ihrer Kraft sind. Mir ist in den letzten Jahren aufgefallen, das es vermehrt Kunden gibt, die in ihrer Sprache bereits sehr viel über ihre Auseinandersetzung mit der Ganzheitlichkeit mitbringen. Das finde ich großartig!


Das schafft eine gute Basis der Konsensfindung und erleichtert die Auftragsklärung.

Meistens handelt es sich bei meinen Kunden um Führungskräfte aus den oberen
Managementebenen. Der eigentliche Auftrag wird nach einigen Schleifen ein sehr viel tieferer als ursprünglich vom Kunden gedacht. Das liegt weniger an der Unklarheit der ersten Auftragsformulierungen, die bisweilen sehr präzise formuliert werden, sondern an der Perspektive aus der sie kommen. Eine Vielzahl meiner Coaching und Beratungskunden hat sich im Vorfeld bereits auf den Weg gemacht um Veränderung, in irgendeiner Form, an zu gehen. Auch haben besagte intensive Erlebnisse (Workshops/ Seminare/ Fortbildungen/ etc.) ihre Spuren hinterlassen. Den meisten Kunden ist klar, dass sie niemandem außer sich selbst verändern können und dennoch funktionieren die meisten Menschen so, dass sie nur durch regelmäßige Wiederholungen in einer Sache besser werden. Das meint nicht, das Problem immer und immer wieder beim Namen zu nennen, denn darin kann man sich auch professionalisieren bei genügend Training und Ausdauervermögen. Es geht vielmehr um den Blickwinkel des Kunden auf sein Anliegen. Das geht am besten mit Hilfe von Außen.


Das Symbol nun, der Ganzheitlichkeit, wie ich es im Ursprünglichen kennengelernt habe, lädt ein sich auf die perfekte Balance der 3 Kreise zueinander zu widmen. Viele Menschen neigen dazu, diese 3 Kreise, (mit Zirkel und Bleistift auf Millimeterpapier zeichnend ), sehr genaustens und zu gleichen Teilen ausgerichtet darzustellen. Im Gleichgewicht der Betrachtung liegt zugleich das Gleichgewicht des körperlichen Wohlempfindens, der Selbstannahme, der Stressreduktion, et cetera, so scheint es jedenfalls. Hier besteht die latente Möglichkeit des Perfektionismus, diesen kleinen Bereich der Ganzheitlichkeit im Gemengelage der 3 großen Kreise ausgewogen und gesund zu hegen und pflegen (zu zeichnen und zu zeigen).

Ich habe bis Heute noch nicht verstehen wollen, warum diese 3 Kreise so unnatürlich angeordnet sind, wo es doch um mich als Mensch gehen soll. Daher unterstelle ich einmal ganz liebevoll den guten Gedanken dahinter, tue mich jedoch schwer keine andere Konstruktion zu zu lassen (es gibt so viele, die auf der Symbiose der 3 Kreise aufbauen). Der Blickwinkel auf Ganzheitlichkeit liegt in der Annahme der Kongruenz. Als Systemiker ist mir das halbvolle Glas sehr bekannt und auch sonst empfinde ich den Gedanken des Guten Grundes wunderbar. Daher habe ich mich früh entschieden meine Version der Ganzheitlichkeit darzustellen. Es wirkt um eine vielfaches lösungsorientierter auf mich, hat von vornherein keinen Anspruch auf Kongruenz,

da immer autopoietisch kongruent

und sieht eher dynamisch als statisch aus. Zudem lassen sich die Möglichkeitskonstruktionen erweitern, da die Ganzheitlichkeit bisher noch nicht so betrachtet wurde [ein kleiner versuch meines kantschen Imperatives].

Ganzheitlich anders hinsehen und denken. Das sind meine Kompetenzen. Ich gehe davon aus, dass wir Menschen jeden Tag unsere persönliche Lösung leben. Daher sieht meine Betrachtungsweise der Ganzheitlichkeit ein wenig anders aus, als die bisher Bekannte. Ich möchte gern den Gedanken verbreiten, dass wir täglich – und zwar hauptsächlich – in unserer Mitte Leben und sich Körper, Geist und Seele – vorwiegend und fast schon im Übermaß – im Gleichgewicht befinden. Weniger defizitorientiert, mehr stärken und ressourcenorientiert. Ich glaube das ist die Aufgabe dieser 3 Kreise.

simple, not easy

Es ist äußerst schwierig aus seiner eigenen Perspektive Strategien für Veränderungen zu fokussieren. Im Sport sucht man sich ab einem bestimmten Leistungsniveau einen Trainer (oder bekommt einen empfohlen), der einen beobachtet und Potentiale gemeinsam erarbeitet, Trainingspläne, Erholungsphasen, Energiezufuhr, et cetera kreierend. Selbiges biete ich meinen Kunden. Es geht um die Bereitschaft beim Kunden, sich durch eine andere Perspektive bereichern zu lassen. Der Kunde weiß um sein Potential, kann es aber nur schwer im richtigen Moment abrufen. Über Methaphern lassen sich viele schwer zu erklärenden Dinge erleichter vermitteln, so auch meine Kunden. „100m Hürden, kein Problem; 400m Hürden auch kein Problem; nach dem Hürdenlauf Kugelstoßen, keine Chance, ich bin Hürdenläufer.“ So, oder so ähnlich, bekomme ich durch Metaphern, die Grenzen meiner Kunden geschildert. Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe. Sehr oft haben sich 10 Kämpfer entwickelt. Beim Falldomino – ebenfalls unter den top20 – verhält es sich ähnlich, wenn es um die Verbildlichung von Problemen und Zwickmühlen geht. Ein kurzer Auszug mit Intervention:


„Wenn ich dieses und jenes nicht bis dahin schaffe, dann passiert Folgendes […], und das wiederum reist dann jenes um, dieses dann das und […], kennen sie Falldomino, verstehen sie was ich meine Herr Schultz!?“


„Ich möchte es entschieden nicht verstehen, da ich sie sonst nicht einladen könnte Ihr Falldomino aus anderen Perspektiven sehen zu wollen. Ich nütze Ihnen nicht, wenn ich Ihnen sage das ich Sie verstehe, dann bin ich womöglich nur ein weiterer Container in den Sie ihre Gedanken legen, das ist bis zu einem gewissen Maß in Ordnung; ich wünsche Ihnen, dass Sie sich bald eine ganz neue Geschichte über sich selbst erzählen können und letztlich auch über Ihr persönliches Falldomino, deren Ende möglicherweise garnicht so kausal linear absehbar ist, sondern eher in einem Möglichkeitsblumenstraus/pool aus verrückten Konstruktionen mündet. Falldomino ist schon eine sehr achtsamkeitsgeprägte Disziplin, daher freue ich mich auf unsere Zusammenarbeit.


So, oder so ähnlich gibt es zahllose Ereignisse, die einladen sich aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, sich betrachten zu lassen. Ich empfinde die Ganzheitlichkeit als ein schönes beisammen sein und sich zusammen ordnen, aber auch nicht mehr und nicht weniger. Ich gehe davon aus, dass wir hauptsächlich in Waage leben, in der Kraft aus uns selbst.

Es gibt jedoch Lebensereignisse, die tatsächlich das Potential haben, Schutt und Asche im Menschen zu hinterlassen. Auch für diese Lebensabschnitte stehe ich Ihnen zur Seite, so lange wie nötig, so kurz wie möglich.


Auftragsklärung – Realitäts- /Wirklichkeitskonstruktion – Möglichkeitskonstruktion

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